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Berauscht

Texte, die ich im Suff geschrieben habe, konnte ich am nächsten Tag in die Tonne hauen. Ideen, die unter Alk unglaublich faszinierend waren, Zusammenhänge, die sich mir überraschend eröffnet hatten, konnte ich nüchtern nicht mehr nachzuvollziehen. Die Texte waren Ich-bezogen und nicht leserInnen-orientiert, sprangen in wilden Assoziationen, die in keinem (erkennbaren) Zusammenhang standen, ohne Struktur, ohne roten Faden.

Mein Sauerteig-Gleichnis

Literarisches Schreiben ist wie Sauerteig ziehen und Brot backen: Das geht nicht mit Wasser oder Spucke. Man braucht Handfestes, Mehl, Salz und andere Zutaten, braucht Zeit und ein Ofen sollte auch bereitstehen. Nur mit Phantasie kann man keine Geschichten schreiben

Du tappst die falschen Tisten, luber Bieb!

Als Wissenschaftlerin fühle ich mich verpflichtet, möglichst viele Schreibwerkzeuge und –techniken zu beherrschen und scheue dabei keine Unannehmlichkeiten. Mein aktueller Selbstversuch: Ich erlerne die Daktylographie, die Kunst des Zehn-Finger-Tastatur-Schreibens. Unter dem Titel: Taste it! oder wie ich lerne, die Tasten zu tasten erscheint hier das Protokoll dieses großen Projektes und wird von mir laufend aktualisiert [...]

Abschied von meinem Füller

Wann habe ich Dich eigentlich gekauft? Oder habe ich dich geerbt, von meinem Bruder oder meinem Vater? Oder hat Dich meine Mutter „gefunden“? Wahrscheinlich warst Du eines Tages einfach da, in einer Schublade mit abgebrochenen Blei- und Buntstiften und leeren Drehbleistiften. Denn du bist älter als alle anderen Schreibmittel, die ich täglich benutze. Naja, da [...]

Kulturzone

Wie schön, dass es die Kulturzone gibt. Und wie schön, dass ich Euch kennenlernen konnte.

Schreiben ist Verdauung und Verdauerung. Wer schreibt bleibt. Wer nicht schreibt, auch. Aber nicht so lange.

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