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Schreibbericht Textwurm

Noch windet er sich, der Textwurm, schillert und glänzt, manchmal hebt sich der Kopf mit den gelben Augen, manchmal die Schwanzspitze.

Verlag finden, aber wie?

Mein Manuskript ist fertig (zumindest von meiner Seite aus), aber wie komme ich jetzt zu einer Veröffentlichung?

Papierkorb oder Schatzkiste?

Mein Rechner ist voll mit angefangenen und nie fertig gestellten Geschichten, Skizzen, Beschreibungen, Situationen. Lange Zeit habe ich mich deshalb schlecht gefühlt, eine Versagerin. Heute weiß ich: Es gibt keinen Abfall. Das sind Schätze!

Zehn Tipps zum Schreiben

… gibt der Autor Tom Hillenbrand auf seinem Blog.

Fallbeil

Nicht umsonst ermahne ich die TeilnehmerInnen meiner Kurse, die Werke der anderen respektvoll und mit Vorsicht zu kritisieren. Das bedeutet, mit einem Lob zu beginnen und, was stört oder irritiert, als Ich-Botschaften zu formulieren. Bemerkungen wie: »Alles voller Fehler! Und das hier, das geht überhaupt nicht. Total falsch!«, treffen unglaublich tief, wenn das Baby frisch geschlüpft ist.

Seifenblasen in Pappmaché

Schreiben ist, wie Seifenblasen zu umkleiden. Ich halte das Gebilde fest und trage behutsam Schicht um Schicht auf. So wird die Welt real, indem ich umhäute und stabilisiere.

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