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Archiv für März, 2015

Schreibfluss

Wenn ich so richtig im Schreibfluss bin, kann mich nichts rausreißen. Ich rücke so lange auf dem Schreibtischstuhl hin und her, bis mein Hintern sein Nest gefunden hat. Die Sonne scheint? Egal! Gardine zu, dann blendet sie nicht. Jetzt wird geschrieben! Datei ist offen. Spinne mich ein in meine Geschichte. Ganz spezielle Geschichtenluft, meine Nasenflügel zucken, ich setze meine Tunnelbrille auf. Los geht’s. Was? Wie? Nein. Ich will keine Änderungen auf meiner Festplatte zulassen.

Schreibbericht Teil 1

Anders als fast alle Schreibratgeber suggerieren, gibt es nicht DIE Strategie, die unweigerlich und in jedem Fall zum Erfolg führt. Aus aktuellem Anlass hier ein Erfahrungsbericht.

Schreibbericht Teil 2

Nach der ersten Idee („Was wäre, wenn …“) denke ich lange über Einzelheiten nach. Meist fallen mir zuerst Elemente zum Setting ein, Situationen, Dialoge. Das schreibe ich alles auf, zunächst mit Hand in meine Kladde. Irgendwann kommt der Punkt, da muss ich mich an den Rechner setzen. Wenn ich den verpasse (und zum Beispiel weiter plotte), wird’s nie was.

Schreibbericht Teil 3

Ich hatte meinen alten Rhythmus wieder aufgenommen, jeden Morgen gegen 7 Uhr saß ich mit meinem frisch gebrühten Kaffee im Schlafanzug am Rechner und hab bis gegen 9 Uhr gearbeitet. Nach Frühstück, Körperpflege usw. habe ich bis mittag Organisatorisches erledigt und die Arbeiten, die sonst so anlagen, und am Nachmittag nach einem kleinen Spaziergang weitergearbeitet. [...]

Schreibbericht Teil 4

Anfangsschwierigkeiten wie die unterschiedlichen Perspektiven und die Verschränkung der Handlungsstränge ergaben sich beinahe von selbst. Inzwischen sind einige neue Ideen dazugekommen, die den Blick auf das Geschehen erweitern (es ist tatsächlich, wie auf einen Berg zu steigen). Trotzdem orientiere ich mich im Großen und Ganzen an meinen Vor-Überlegungen, nicht denen der allerersten, sondern einer zweiten [...]

Schreibbericht Teil 5

Der Plan ist, zunächst die Geschichte in Gänze als Rohfassung aufzuschreiben, dann eine Weile liegenzulassen und erst danach zu überarbeiten. Allerdings werde ich das vielleicht nicht mehr schaffen, denn einige größere Arbeiten klopfen (hämmern) schon an meine Tür.

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